Ausflüge

Das historische Zentrum von Alcudia

Dieser Ausflug ist zu Fuss durch die Altstadt von Alcúdia, die sich nach der katalanischen Eroberung 1229 entwickelte. Kurz nach diesem Datum existierte auch schon eine Pfarrei aber erst in Zeiten von Jaume II von Mallorca begann der Bau der Mauern.

Diese kulturelle Strecke besucht verschiedene Monumente, die die Geschichte uns als Erbe hintergelassen hat. Auf diesem Weg entdeckt man die verschiedenen Mauern (Mittelalter und Renaissance), die Türen sowie die Bollwerke, die Kirche von Sant Jaume, die Kapelle von Sant Crist und die berühmtesten casals der Stadt.

Um diesem Ausflug besser auszunutzen, kann man ihn so programmieren, dass er an einem Dienstag oder Sonntag stattfindet, gleichzeitig wie der traditionelle Markt der Stadt.

AUSFLUGSSTRECKE
Dieser Ausflug kann man mit dem Wegweiser machen, der am beliebtesten ist, trotzdem möchten wir die Orte markieren die an grössere Interesse sind. Es ist Empfehlenswert die Stadt umzukreisen, indem man den Camí de Ronda folgt, die innere Straße, die den Mauern entlang folgt. Wir werden Ihnen die Schritte zeigen, die man am besten benutzt, um das historische Zentrum zu besuchen:

Historisches Vorleben der Stadt Alcúdia
Alcúdia, wie wir es heute kennen, hat seine Wurzeln im antiken islamischen Bauernhaus von Al-Qudya. Dieses Wort bedeutet "der Hügel" und bezieht sich geografisch auf einer Stelle in der Carrer de n’Amorós, der höchstgelegenste Flecken des historischen Stadtzentrums und älteste Platz von Alcúdia. Dieser hieß einst "Plaça de la Carnisseria".

Nach der Eroberung durch die Katalanen unter König Jaume I. fiel das Gebiet von Alcúdia im Zuge des Repartiment (Aufteilung des Landes), an den König.

1279 sprach man schon von Alcúdia als Ortskern einer geografischen und siedlerischen Einheit. Während der Herrschaft von Jaume II. wurden mit dem Erlass der Ordinacions die Stadtmauern errichtet (1300), und Alcúdia nahm seine heutige Form an.

Die Mittelalterliche Mauer
Die strategische Lage Alcúdias, die schon in der Römerzeit geschätzt und anerkannt worden war, setzte es jedoch auch den Gefahren eines nah an der Küste gelegenen Ortes aus. Daher ersann König Jaume II. eine Schutzvorrichtung – die Stadtmauern, die zwei Ziele haben sollten: erstens die Einwohner zu schützen und zweitens für den Fall eines Angriffs von Außen einen sicheren Ort im Nordosten der Insel zu schaffen. Am Ende des XIII. Jahrhunderts (1298) wurde mit dem Bau begonnen, der erst 1360 abgeschlossen wurde.

Es handelte sich dabei um eine viereckige Struktur von durchschnittlich 6 m Höhe, mit 26 Türmen, die auf eine Länge von 1,5 km verteilt waren. Sie war von einem Graben umgeben, der noch erhalten ist. Dieser Bau umschließt das historische Stadtzentrum von Alcúdia, das 1974 gemeinsam mit den Ruinen der römischen Stadt Pol•lèntia zu einem Conjunto Histórico Artístico (Kunsthistorische Einheit) erklärt wurde.

Die Eingangstore der Mauer
Eine der bemerkenswertesten Elemente der mittelalterlichen Stadtmauern sind ihre Tore. Ursprünglich waren es drei: die Porta del Moll oder de Xara, die Porta de Mallorca, auch Porta de Sant Sebastià gennant, und die Porta de la Vila Roja.

Die Porta de Mallorca oder de Sant Sebastià verband Alcúdia mit dem "camí reial", dem Königsweg von Palma (ehemaliger Name von Palma). Ihr Graben ist erhalten, und ihr heutiges Erscheinungsbild ist geprägt von der Restaurierung des Jahres 1963 durch G. Alomar: Sie besteht aus zwei freistehenden Türmen, die mit einem großen Füllstein verbunden und mit Zinnen versehen sind. Erwähnenswert ist auch das dort angebrachte Wappen von Alcúdia aus dem XVII. Jahrhundert.

Die Porta del Moll oder de Xara liegt auf der anderen Seite der imaginären Achse, die die Stadt in zwei Hälften teilt. Sie bietet Zugang zum Hafen.

In dem Standort von La Porta de Vila Roja hat man erst vor kurzem die Eintrittsbrücke zur der Kleinstadt gefunden.

Renaissance Mauer
Während der Herrschaft von dem König Felipe II (XVI. fahrhundert) beginnt man eine zweite Umgrezung Wegen der Wachstum der Benntzung von Pulver und Kanonen wurd diese zweite Mauer mit verschiedemner Technik erbant.

Bollwerke des XVI. Jahrhunderts
Aufgeteilt auf dem Umfang baute man die Bollwerke (baluart) Mitte des XVI. Jahrhunderts, um der Stadt mehr Artilleriestücke hinfügen zu können. Ursprünglich baute man acht und in unserer Gegenwart erhält man nur noch vier: das Baluart de Sant Ferran (in seinem Inneren befindet sich heute die Stierkampfarena), das Baluart del Rei, Baluart de la Reina und den Baluart de Santa Maria.

Kirche von Sant Jaume
Die Kirche, die an die mittelalterlichen Stadtmauern grenzt, befindet sich an jener Stelle, an der im XVI. Jahrhundert die primitive Kirche errichtet worden war. Dieser für die Geschichte von Alcúdia bedeutende Bau sah ursprünglich wie eine Befestigungsanlage aus, und auf ihrem Dach wurde auch tatsächlich Wache geschoben. Die Kirche war in der Stadtmauern integriert und verfügte nur über einen Zutritt ins Innere der Stadt.

1870 brach aufgrund der Vernachlässigung des Bauwerks ein Teil der Decke ein, was die Kirche völlig unbenutzbar machte. Sie wurde daraufhin abgerissen und völlig neu am Standort der alten Kirche im neugotischen Stil erbaut. Die Bauarbeiten wurden im Jahr 1893 abgeschlossen.

Der heutige Bau besteht aus einem Einzelschiff mit Seitenkapellen, über dem sich ein Kreuzgewölbe erhebt. Das Presbyterium wird von einem neugotischen Altar dominiert, der von L. Ferrer und M. Arques geschaffen wurde und Sant Jaume gewidmet ist. Am Giebel des Tors der Hauptfassade ist eine Statue von Sant Jaume zu bewundern, die von R. Caubet angefertigt wurde. Eine große Rosette, über der als Abschluss der Fassade das Wappen von Alcúdia prangt, erhellt das Innere des Gotteshauses.

Um die Besichtigung abzurunden, kann man noch das Pfarrmuseum besuchen, in dem sich eine interessante Ausstellung über religiöse Kunst befindet.

Kapelle Sant Crist
Dieses an die Kirche angrenzende Bauwerk vom Ende des 17. Jhdts. wurde errichtet, um das Bildnis des Sant Crist, einen mehrfarbigen Schnitt aus dem XV. Jahrhundert, zu beherbergen, um den Legenden um die Wunder des Jahres 1507 ranken.

Die Barockkapelle, die vom Inneren der Pfarrkirche zugänglich ist, hat eine Decke mit einer Kuppel im Mittelteil. An der Stirnseite befindet sich ein ebenfalls barocker Heiligenschrein, in dem der Sant Crist Schnitt aufbewahrt wird, zu dem man über zwei Seitentreppen Zutritt hat.

Casals in Alcúdia und Renaissancefenster
Überall im historischen Stadtkern trifft man auf zahlreiche Beispiele von casals, die – und davon waren vor allem die Fassaden betroffen - im XVI. Jahrhundert stark verändert wurden, um den neuen Stilwünschen zu entsprechen. Während des Germania-Krieges (1521-1523; Aufstand der Landbevölkerung gegen die Stadtbevölkerung) flüchteten die Adeligen aus Palma nach Alcúdia, wo sie die Ideen des Humanismus einführten, die von den örtlichen Aristokraten übergenommen wurden. Mit diesen Ideen kam auch ein neuer Baustil einher, der auf die bedeutendsten Häuser der Stadt großen Einfluss hatte. Viele dieser Häuser sind heute fast ohne Veränderungen erhalten.

Einer der wichtigsten casals ist Can Torró, heutzutage benutzt als Bibliothek mit dem gleichen Namen. Man muss ein doppelten Aspekt betrachten: ein casal, dass drei Stockwerke enthält und gleichzeitig als modernste Bibliothek der balearischen Inseln dient. Es befindet sich in dem Carrer Serra und ist Nachbar eines anderen älteren Baues, Can Fondo, dass das älteste Wappen der Stadt, das man kennt, bewahrt.

Can Fondo, auch Can Castells gennant, (heute Sitz des Geschichtsarchivs und Ausstellungssaal) ist ein drei Stockwerk Bau mit einer typischen halbbogen Tür. In dem ersten Stockwerk finden Sie drei Fenster aus der Renassaince mit einem Wappen auf jedem Fenster. Das mittlere Fenster enthält das Wappen der Familie Castells, die das Haus bauten.

Es gibt andere casals, die man leider nur von außen sehen kann, wie Can Domènech, ursprünglich die Fundació Byrant, wo die Archäologen wohnten, während der Pollentia Ausgrabung stattfand. Heutzutage dient es als Konzern der römischen Stadt von Pollentia. Auf der Fassade des casals befindet sich das Wappen des Königreiches von Aragó, dass sich in der Porta de Mallorca befand.

Natürlich auch zu hervorheben sind Can Calvó in dem Carrer del Albellons und Can Canta in dem Carrer Major. In derselben Strasse finden wir den Ajuntament (Amthaus), ein Gebäude aus 1929, ein Werk von Carles Garau. Mit einem historischen Stil, das Gebäude basiert auf zwei Stockwerke mit einer Fassade, die aus drei Teile besteht: auf der unteren Seite befindet sich die halbbogen Eingangstür und über diese den Balkon. Die höhere Seite enthält eine Turm, einen Glockenturm und eine Uhr. Das Gebäude ruft die Aufmerksamkeit wegen seiner Eigenartigkeit.

Einsiedelei La Victòria

 

Penya des Migdia

 

Sa Talaia

 

Camí de S'Hort Des Moros / Camí de S'Alou

 

Es Coll Baix

 

Alcanada

 

Naturpark S´Albufera

 

S'Albufereta

 

Puig und Höhle von Sant Martí

 

Porta de Mallorca, Nordkuste und Porta de Xara

 

Historische Innenstadt von Alcúdia

 

Die Römische Stadt Pollentia

 

Kirche von Santa Anna

 

Torre Major

 
 
 

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